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Kommentare (8)

  1. Marina
    2015-12-15 | 16:20

    Bericht über einen Deppenkurs.

    Meine Erfahrung mit einem Kurs:

    Erster Tag. Eine zweite Frau und ich steigen in den Motivationskurs ein. Sieben andere Teilnehmer sind schon seit 4 Wochen dort. Der Trainer mit langen Haaren stellt sich vorne hin und beginnt uns über sein Leben von klein auf bis hin zum Erwachsenenalter zu erzählen. Schule, Ausbildung, Bundesheer (dort hat er entdeckt, dass er anders ist) und sein jetztiges Dasein. Er erklärt uns, dass wir unseren Gefühlen freien Lauf lassen müssen. Er steht vorne und fängt an, mit seinen Händen herumzufuchteln. Vom Bauch weg bis hinaus in die Welt sollen wir unsere Gefühle schicken. Wir sollen einen Stein nehmen und unsere Gefühle in den Stein schreien und um diesen dann in den See zu schmeißen. Meine Sitznachbarin gräbt ihre Fingernägel in meinen Oberschenkel und flüstert mir zu: was macht der da ? was soll das ? hilfe ! Tja, ich kann ihr nicht helfen, ich bin total schockiert und denke darüber nach laut aufzuschreien ...

    Der nächste Tag. Eine neue Trainerin. Sie hat Obst und Gemüse mit. Sie kommt auf mich zu und verbindet mir die Augen. Gut. Sie hält mir Obst vor die Nase und siehe da, ich kann erraten, dass es sich dabei um eine Banane handelt ... Rosemarie, meine Sitznachbarin bekommt einen Lachanfall.

    Der dritte Tag. Wir gehen Nordic Walking. Alle sind total frustriert und ich denke mir: scheiß drauf, ich renne los und hoffe, dass mich keiner sieht, der mich kennt. Schließlich bin ich arbeitslos und sollte ja eigentlich Bewerbungen schreiben ...

    Der vierte Tag. Der Chef der Firma. Dick und Veganer. Stolz Veganer zu sein. Erzählt uns von seinen Zielen, die er sich im Laufe seines Lebens gesetzt hat. Man muss sich Ziele setzten. Er lässt uns auf ein Blatt Papier - Ziele setzten. Eine Frau im Kurs sagt, dass sie keine Ziele mehr hat, denn sie hat alles was sie je wollte (war nur im Kurs, weil sie über die Wintermonate stempeln gehen musste (Kellnerin)). Der Herr Chef bittet sie trotzdem nachzudenken, ob es nicht doch irgendein Ziel gibt. In der Pause geht der Chef zum Kaffee. Nimmt sich Zucker und MILCH !!!!!!! Hallo ??? Ich stehe daneben und klatsch ihm eine auf die Finger. Er starrt mich an und ich sage ihm: Sie sind doch vegan. Da darf man doch keine Milch trinken.

    Der fünfte Tag. Wir turnen auf einer Matte. Den ganzen Vormittag.

    Der sechste Tag. Wir rennen im Kreis rum und geben uns die Hand oder eben auch nicht. Eine halbe Stunde lang.

    Der siebente Tag. Wir werden zu Terminen eingeladen. Mein Termin um zehn wird um eine Stunde verschoben ohne dass mir jemand Bescheid gesagt hat. Ich warte. Danach werde ich aufgefordert den Raum zu betreten. Ich muss mich vor einen Spiegel stellen um den beiden Damen dann zu sagen was ich sehe ... Ich sehe mich selbst reicht nicht. Ich fange an zu erklären was ich anhabe. Meine Figur. Meine Brille. Mein ganzes Aussehen. Leider reicht das nicht. Ich will aufgeben. Darf ich nicht. Ich rede weiter und erzähle ihnen von meinen Gefühlen ... die ich gerade habe. Ich werde sauer. Danach ein Gespräch. Mein Baum den ich gemalt habe wird analysiert. Ich gehe nach Hause. Rosemarie die ich draußen treffe weigert sich dies mitzumachen und geht ebenfalls nach Hause.

    Der achte Tag. Vielleicht endlich Bewerbungstraining ??? Nein. Wir schreiben auf mehrere Blätter Papier wie man "Geld" noch anders nennt in Österreich. Also .. Göd, Moneten etc. Danach kleben wir es auf eine Pinnwand und wir disskutieren darüber, warum es soviele Wörter dafür gibt.

    Der neunte Tag. Wir müssen verschiedene Getränke (Eistee, Cola, Apfelsaft, Wasser etc) analysieren, wieviel Zucker etc sich darin enthalten. Teamwork. Ich darf das Projekt vorstellen.

    Der zehnte Tag. Ich überlege ob ich mir Schnaps mitnehme ... für den Kaffee natürlich. Wir werden gefragt, wie die Hinfahrt zum Kurs war. Was haben wir alles gesehen oder gehört. Wir müssen einzeln nach vorne und den anderen davon berichten.

    Der elfte Tag. Ich fahre nicht mehr hin, denn GsD habe ich kurzfristig einen Job bekommen. Leider nur für 2 Monate aber ich muss NICHT mehr in den Kurs.

    Rosemarie muss bis Ende bleiben. Wir sind heute noch in Kontakt. Sie hat zu studieren begonnen und ist bei ihrem Mann mitversichert.

    Meiner eins sucht immer noch einen Job. Dieses Jahr hätte ich den Kurs wiederholen müssen. Wenn ich den Kurs nochmal hätte machen müssen (jemand hat mir geholfen nicht mehr hinzumüssen), wäre ich vermutlich in die psychatrische Abteilung eingeliefert worden ...

  2. Cornelia
    2015-12-06 | 12:35

    Hallo. Ich beziehe Notstandshilfe habe 2 Kinder ( 9 + 15 ) ledig. Seit ich eine neue Beraterin habe fühle ich mich nur noch schlecht wenn ich einen Termin bekomme. Werde nicht begrüsst und der Umgangston ist kalt. Da ich leider Gesundheitlich sehr angeschlagen bin ( Starke Depris, Rücken, Autoimmun erkrankt, Diabethes, Schilddrüsen Unterfunktion ) weiß ich mir nicht mehr zu helfen. Pension auf Zeit wurde abgelehnt weil der Richter meinte es gäbe immer noch Jobs im Büro wo man Kopieren und Kaffee machen muss und ich wäre zu jung (40). Obwohl meine Beraterin weiß das ich Gesundheitlich und Psychisch sehr angeschlagen bin werde ich von ihr gemobbt, schickt mich von A nach B und sperrt mein Geld.Ich fühle mich wie der Persönliche Mülleimer meiner Beraterin =( . Jetzt muss ich an einem Arbeitsprojekt mitmachen (Kleinteile zusammenbauen) sonst wird mein Geld wieder gesperrt ( immer diese Androhung von der Geldsperre ) Aber wie soll ich das machen wenn ich Gefühlsstörungen in den Fingern habe und zum Teil taub sind? Sie verlangen jetzt Gutachten von Ärzten innert 1 Monat, wobei jeder weiß das man so schnell keinen Termin bei Fachärzten bekommt und schon gar nicht über Weihnachten. Bringe ich diese Gutachten nicht im Jänner werde ich gezwungenermaßen in ein Arbeitsprojekt eingestellt. Ich weiß nicht mehr weiter, bin für jeden Rat dankbar. LG

  3. mademoiselle
    2015-12-01 | 21:04

    Guten Tag.
    ich hoffe mir kann jemand auskunft geben!
    Mein Fall:
    Ich habe von dezember 2013- mai 2015 gearbeitet
    Arbeitslosengeld von mai bis ende november nun bin ich in der notstandshilfe gelandet
    Eigentlich hatte ich eine mündliche zusage für eine arbeit nun wurde aus dieser arbeit nichts.
    jetzt habe ich eine andere zusage bzw fang ich per 7.12 an jedoch leider nur für 50%

    nun meine grosse sorge wie verfahrt das AMS mit mir wenn das arbeitsverhältnis nachdem probemonat wieder gelöst wird???
    Wie wird das geld berechnet? Bekomm ich wenn wieder notstandshilfe? Wird das arbeitslosengeld neu berechnet? Da dann schon 2016 ist?
    Ich frag nur gleich da ich vorbereitet sein will und sonst im probemonat weiter einen job suche!
    Hach ich hof mir kann jemand helfen meine betreuerin kann ich nicht fragen da sie sonst glaubt ich will nicht arbeiten!!

  4. Andreas
    2015-10-21 | 15:41

    Hallo. Meine Erfahrung mit dem AMS betrifft den Mitarbeiter RUDOLF SCHWARZMICHEL angeblich aus dem AMS Prandauergasse, der schon zum 7ten mal mich zu der selben Firma (Holemes Place) vermitteln möchte, obwohl ich dem Personalchef nicht zu seiner Firmenphilosophie passe. Bis jetzt bei der Prandauergasse selbst, beim Ombudsmann und bei meinem AMS urgiert, bzw über die Unfähgigkeit bzw Wertlosigkeit von Hrn Schwarzmichel seiner Arbeit beschwert. ALLE zu blöd, heute wieder eine Vermittlung zum Holems Place gekommen. Warum das Land nicht endlich das AMS durch etwas funktionierendes ersetzt, sowie gleichzeitig Personaldienstleistung verbietet und einzig und allein dieser "neuen staatlichen Stelle" die Vermittlung von menschlicher Arbeitskraft überlässt.

  5. Nicki
    2015-07-21 | 19:42

    Werden bei AMS nur unvermittelbare Menschen eingestellt? Die Frage stelle ich mir jedes mal. Es gibt schlechte Berater und dann solche mit gönnerhaftem Auftreten. Und gerade die nerven mich gewaltig. Ich will keine Gönner, ich will Service und Gleichbehandlung. Jedenfalls werden sie alle pampig, die einen früher, die andern später. Wie wäre es denn mit Kompetenz, liebe Leute?

    Denn eines ist klar: Deren Beratungskünste braucht niemand. Nur zum Geld abholen könnte ich mir vorstellen, dort hinzugehen. Und das steht mir ja zu, wenn ich arbeitslos werde. Irgendwann können Automaten diese Jobs erledigen und dann sind wir hoffentlich diese gesundheitsgefährdenden Keiftanten los.

  6. artner
    2015-03-18 | 09:52

    17. März 2015

    Maßnahmen gegen den Missbrauch von Krankenstand

    ... Seit 2013 führt die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bei Verdachtsfällen ein sogenanntes "mystery shopping" durch: Dabei werden Hausärzte von verdeckt arbeitenden Mitarbeitern der WGKK aufgesucht, die versuchen, sich ohne Diagnose krankschreiben zu lassen. "Das machen wir nur bei gravierenden Verdachtslagen", erklärt Franz Schenkermayr von der WGKK. Sechs Ärzte seien bisher so überprüft worden, bei zwei Ärzten hatte sich die Verdachtslage erhärtet, der Kassenvertrag wurde gekündigt. Das Wiener Modell soll nun flächendeckend kommen....

    Quelle: http://kurier.at/politik/inland/steuerreform-steuersuender-sollen-rueckwirkend-bestraft-werden/120.026.181

    Pers. Anmekung:
    mit bedacht wird aber nicht warum Ärzte Krank Schreiben Alles was geschieht hat einen Grund,

  7. admin
    2015-02-23 | 13:02

    @fg

    um ihr Anliegen bearbeiten zu können senden Sie uns bitte eine E-Mail an Turn on Javascript! Wir werden Ihnen persönlich und schnell antworten.

  8. fg
    2015-02-23 | 12:52

    S. g. anti-ams Team
    Ich habe folgendes Problem.
    Mir wurde vom AMS ein Stellenvorschlag zur Verpflichtenden Bewerbung zugesandt. Eigentlich was gutes, auch die Beschäftigung entspricht meiner letzten Tätigkeit.

    Heute hatte ich ein Telefonat mit dieser Firma (EDV-Firma). Es wurde mir am Telefon als erstes mitgeteilt das es bekannt sei das ich vom AMS vorgeschlagen wurde. Und bei mir der ausgeschriebene kollektivliche Mindestbetrag vorgesehen wäre. Am Freitag habe ich das Vorstellungsgespräch. Bisher habe ich um fast ? 1000,-- mehr verdient. Dieser Firma ist aber voll bewusst dass ich mich nicht wehren kann, denn ansonsten ergeht die Meldung ans AMS das ich die Stelle verweigert oder sonstwas habe. Es grenzt schon fast an Erpressung, damit an billige qualifizierte Arbeitskräfte rankommen. Ich nehme gerne eine neue Stelle an, suche auch dementsprechend, aber alleine die monatlichen Benzinkosten mit meinen Zahlungen brauchen das ganze "Gehalt" auf. Und da ist noch kein Essen, Kleidung,.. abgezogen.

    Hätten Sie einen Tipp für mich wie ich vorgehen soll?
    Danke und FG aus Vöcklabruck

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